Wohnmobiltour Slowenien, Istrien & Kärnten – Route, Campingplätze, Wanderungen und Radtouren

Im Mai 2026 waren wir mit unserem Kastenwagen „Günter“ drei Wochen in Slowenien, Kroatien (Istrien) und zum Abschluss in Kärnten unterwegs. Auf unserer Wohnmobiltour erwarteten uns türkisgrüne Flüsse, beeindruckende Höhlen, malerische Küstenorte, traumhafte Radwege und herrliche Berglandschaften.

In diesem Reisebericht nehmen wir dich mit auf unsere Route und zeigen dir die Camping- und Stellplätze, die uns besonders gut gefallen haben. Außerdem findest du viele Fotos sowie Tipps zu unseren schönsten Wanderungen und Radtouren – inklusive GPX- bzw. Komoot-Links zum Nachfahren.

Vielleicht ist ja auch für deine nächste Wohnmobiltour durch Slowenien, Istrien oder Kärnten die passende Inspiration dabei.

Über den Chiemsee nach Slowenien

Unser erster Zwischenstopp führte uns auf den Mobilheimhafen Bernau am Chiemsee. Der einfache, parkplatzähnliche Wohnmobilstellplatz liegt direkt am See und eignet sich gut für eine Zwischenübernachtung auf dem Weg in den Süden.

Am nächsten Morgen ging es über die Tauernautobahn und den kurvenreichen Wurzenpass nach Slowenien. Unser erstes Ziel war das wunderschöne Naturreservat Zelenci. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir den Aussichtssteg über der smaragdgrünen Karstquelle der Save Dolinka. Das glasklare Wasser und die umliegenden Berge sorgen für ein beeindruckendes Fotomotiv und machen den kleinen Abstecher absolut lohnenswert.

Anschließend fuhren wir noch wenige Kilometer weiter zur berühmten Nordisches Zentrum Planica. Die Skisprungschanzen gehören zu den bekanntesten der Welt und sind regelmäßig Austragungsort der Skiflug-Weltcupfinals. Für einen kurzen Blick auf die imposanten Anlagen reicht ein kurzer Stopp vollkommen aus. Tipp: Die ersten 10 Minuten Parkzeit sind kostenlos. Wer innerhalb dieser Zeit wieder ausfährt, zahlt keine Parkgebühr. Danach wird eine Tagesgebühr fällig.

Nach diesen ersten Eindrücken Sloweniens ging es weiter zu unserem ersten Campingplatz der Reise – dem Camping Špik in Gozd Martuljek, wunderschön gelegen am Fuße der Julischen Alpen.

Nach einem erlebnisreichen Tag haben wir den Abend am Stellplatz gemütlich beim Grillen ausklingen lassen. Unser kleiner Campinggrill * ist schnell aufgebaut und perfekt für ein spontanes Abendessen unter freiem Himmel.

Mit dem Camping Špik in Gozd Martuljek hatten wir direkt einen Volltreffer gelandet. Der gepflegte Campingplatz liegt wunderschön am Fuße der Julischen Alpen und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren im Triglav-Nationalpark. Die Sanitäranlagen waren während unseres Aufenthalts vorbildlich sauber, das Personal an der Rezeption ausgesprochen freundlich und im kleinen Shop bekommt man morgens frische Brötchen sowie das Wichtigste für den täglichen Bedarf.
Hier haben wir zum ersten mal unsere ACSI Card genutzt und den Anschaffungspreis von 28 Euro nach nur 2 Nächten wieder drin gehabt.

Wenn du dich für die ACSI Card interessierst, hier geht’s zur CampingCard ACSI * Wir haben uns für die Variante CampingCard ACSI Digital & Stellplätze entschieden.
Die Karte ist allerdings i.d.R. nur in der Vor/Nebensaison interessant.

Über einen schönen Spazierweg erreicht man in etwa zehn Minuten den kleinen Ort Gozd Martuljek, wo es mehrere Restaurants und Cafés gibt – ideal für einen entspannten Abend ohne das Wohnmobil bewegen zu müssen.

Am nächsten Morgen starteten wir direkt vom Campingplatz zu einer herrlichen 7 km langen Wanderung (Komoot Wanderung). Der Weg führte zunächst durch den Wald und anschließend bis zum unteren Martuljek-Wasserfall.

Dann geht es bergauf zum größeren Triglav Wasserfall und weiter unterwegs gibt es eine urige Berghütte, die sich hervorragend für eine Einkehr eignet.

Zum Schluß ging es durch die beeindruckende Martuljek-Schlucht (Soteska Martuljek) Die Kombination aus schmaler Schlucht, türkisfarbenem Wasser und den steilen Felswänden machte diese Wanderung für uns zu einem echten Highlight in Slowenien.

Leider war für den folgenden Tag ein deutlicher Kälteeinbruch mit Regen angekündigt. Deshalb entschieden wir uns, unsere Route spontan zu ändern und bereits einen Tag früher Richtung Kroatien aufzubrechen. Die slowenische Autobahnvignette hatten wir vorab bequem online gekauft.

Kennst du weitere schöne Campingplätze, Wanderungen oder Radtouren in der Region? Teile deine Erfahrungen unten in den Kommentaren. So profitieren auch andere Wohnmobilreisende von deinen Empfehlungen.

Spontan von Slowenien nach Kroatien

Nach gut drei Stunden Fahrt erreichten wir den Camping Polari bei Rovinj. Mit rund 1.800 Stellplätzen gehört er zu den größten Campingplätzen Kroatiens. Im Mai waren jedoch nur etwa 20 Prozent der Plätze belegt, sodass wir die angenehme Ruhe genießen konnten. Mit unserer ACSI CampingCard bekamen wir einen Stellplatz in der zweiten Reihe direkt am Meer für lediglich 42 Euro pro Nacht – eigentlich gilt die ACSI Karte nur für bestimmte Standardplätze aber wir bekamen trotzdem einen kleinen Rabatt. Strom, Frisch und Abwasser direkt am Platz.
Frischwasser nachfüllen ist nicht überall gleich einfach. Mit unserem leichten Wasserschlauch-Set* mit passendem Adapter* klappt es an fast jedem Stellplatz – ein kleines Teil, das viel Stress spart.

Camping Polari – Rovinj, Limski Fjord und traumhafte Küstenradtouren

Den Camping Polari nutzten wir insgesamt fünf Tage als Ausgangspunkt, um die wunderschöne Küste Istriens zu erkunden. Direkt am Campingplatz beginnt ein gut ausgebautes Radwegenetz, das entlang der Adriaküste und durch schattige Pinienwälder führt – ideal für entspannte Tagestouren.

Während unseres Aufenthalts unternahmen wir drei abwechslungsreiche Radtouren. Natürlich durfte ein Besuch der malerischen Rovinj nicht fehlen, ein wunderschöner Ort. Die verwinkelten Gassen, der lebhafte Hafen und die auf einem Hügel gelegene Kirche der Heiligen Euphemia verleihen der Altstadt ein ganz besonderes Flair. Hier lässt es sich wunderbar durch die kleinen Gassen schlendern oder in einem der zahlreichen Cafés und Restaurants den Blick aufs Meer genießen. Dorthin ging unsere erste Radtour (Komoot Radtour), die vom Campingplatz bis Rovinj, auf gut ausgebauten Wegen immer wunderschön am Meer entlang führte.

Ein weiteres Highlight war unsere Radtour zum Limski kanal. Die Route (Komoot Radtour) ist allerdings teilweise sehr ruppig, breite Reifen oder MTB empfehlenswert. Der fjordähnliche Meeresarm schneidet sich tief in die grüne Landschaft hinein und bietet unterwegs immer wieder schöne Aussichtspunkte. Obwohl es sich geologisch nicht um einen echten Fjord handelt, erinnert die Kulisse mit ihren bewaldeten Hängen durchaus daran.

Mindestens genauso gut gefallen haben uns die Radwege (Komoot Radtour) entlang der Küste. Immer wieder wechselten sich kleine Buchten, glasklares Wasser, Pinienwälder und die vielen vorgelagerten Inselchen ab. Zwischendurch machten wir noch einen entspannten Küsten-Spaziergang bis zum benachbarten Camping Veštar, wo wir den Tag bei einem Getränk in der gemütlichen Beachbar direkt am Meer ausklingen ließen.

Da wir zum ersten Mal mit dem Wohnmobil in Kroatien unterwegs waren, wussten wir nicht genau, was uns erwartet. Umso positiver wurden wir überrascht. Die Kombination aus der wunderschönen Küste, den Rad und Wanderwegen, der entspannten Atmosphäre und dem sehr gepflegten Camping Polari hat uns begeistert. Für uns steht fest: Das war sicherlich nicht unser letzter Aufenthalt in Kroatien.

Wieder zurück nach Slowenien – Vipavatal | Škocjan-Höhlen | Ljubljana | Bled

Da sich das Wetter in den Alpen wieder deutlich besser ankündigte, verließen wir Kroatien und fuhren zurück nach Slowenien. Unser erstes Ziel war das kleine Weingut Rouna im idyllischen Vipava-Tal. Der Wohnmobilstellplatz hat uns auf Anhieb begeistert: Für nur 20 Euro pro Nacht inklusive Strom und Dusche standen wir mitten zwischen den Weinbergen in herrlich ruhiger Lage.

Am nächsten Tag erkundeten wir das Vipava-Tal mit dem Fahrrad. Unsere Tour führte über die kleinen Städte Vipava und Ajdovščina. Die gut ausgebauten Radwege, die Weinberge und die beeindruckende Bergkulisse machten diese entspannte Tour zu einem echten Genuss. Das Vipava-Tal gilt als eine der bekanntesten Weinregionen Sloweniens und ist noch ein echter Geheimtipp für Wohnmobilreisende.

Am Abreisetag besuchten wir die beeindruckenden Škocjan-Höhlen, die seit 1986 zum UNESCO-Welterbe gehören. Während der rund zweistündigen Führung geht es durch riesige Tropfsteinhöhlen und über Brücken hoch über dem unterirdischen Fluss Reka. Die gewaltigen Höhlenräume und die tosenden Wassermassen waren für uns eines der beeindruckendsten Naturerlebnisse der gesamten Reise. Diesen Ausflug können wir uneingeschränkt empfehlen.

Anschließend machten wir noch einen Abstecher nach Ljubljana. Die slowenische Hauptstadt hat uns mit ihrer autofreien Altstadt, den gemütlichen Cafés entlang der Ljubljanica und der entspannten Atmosphäre sehr gut gefallen. Für einen halben oder ganzen Tag ist Ljubljana aus unserer Sicht absolut sehenswert.

Am späten Nachmittag erreichten wir schließlich den Camping Bled am weltberühmten Bleder See, der für den nächsten Tag unser Ausgangspunkt sein sollte.

Camping Bled und Wanderung um den Bleder See

Für die nächsten beiden Nächte übernachteten wir auf dem Camping Bled, der direkt am Ufer des berühmten Bleder See liegt. Das weitläufige Gelände bietet Stellplätze in ganz unterschiedlichen Größen. Während einige Parzellen sehr großzügig bemessen sind, sind andere so eng, dass man die Markise kaum vollständig ausfahren kann.

Direkt am See befindet sich ein gemütliches Restaurant mit Bistro und Terrasse – ein schöner Ort, um den Tag mit Blick auf das Wasser ausklingen zu lassen.

Auch hier konnten wir wieder unsere ACSI CampingCard nutzen, die den Aufenthalt spürbar günstiger machte. Zunächst bekamen wir einen sehr kleinen Stellplatz zugewiesen, konnten diesen auf Nachfrage aber problemlos gegen einen größeren tauschen. In der Hauptsaison dürfte das allerdings deutlich schwieriger sein. Wer einen bestimmten Platz bevorzugt, sollte deshalb rechtzeitig reservieren.
Der Stellplatz ist teilweise etwas abschüssig, also Auffahrkeile* nicht vergessen!

Wenn du dich für die ACSI Card interessierst, hier geht’s zur CampingCard ACSI * Wir haben uns für die Variante CampingCard ACSI Digital & Stellplätze entschieden.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den rund 8 Kilometer langen Rundweg um den Bleder See. Die Strecke ist nahezu eben und lässt sich ganz entspannt in zwei bis drei Stunden gehen. Unterwegs bieten sich immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die kleine Insel mit der berühmten Kirche, die hoch über dem See thronende Burg Bled und die Gipfel der Julischen Alpen im Hintergrund.

Natürlich machten wir auch den kurzen Abstecher zur Burg. Der Ausblick über den See ist wirklich beeindruckend. Den Eintritt von 19 Euro pro Person fanden wir allerdings recht hoch und verzichteten deshalb auf die Besichtigung.

Etwa auf halber Strecke erreicht man den Ort Bled. Hier gibt es zahlreiche Restaurants, Cafés und Geschäfte. Der Ort selbst hat uns zwar nicht ganz so gut gefallen wie die traumhafte Natur rundherum, dennoch lohnt sich ein Bummel durch das lebhafte Zentrum.

Während unserer Wanderung wechselten sich Sonne und Wolken immer wieder ab. Sobald die Sonne herauskam, leuchtete das Wasser in seinem berühmten Türkisblau und die umliegende Bergkulisse kam noch eindrucksvoller zur Geltung. Der Bleder See gehört für uns zu den schönsten Landschaften Sloweniens. Allerdings waren selbst im Mai schon erstaunlich viele Besucher unterwegs. Wer die größte Ruhe genießen möchte, sollte möglichst früh am Morgen oder erst am Abend um den See spazieren und die Hauptsaison meiden.



Camp Soča – Wanderung am Soča-Canyon und Radtour nach Bovec

Nach unserer Zeit am Bleder See ging es über Italien zurück nach Slowenien. Unser Ziel war das wunderschön gelegene Camp Soča nahe Soča. Der große Campingplatz ist nicht parzelliert, sodass man sich seinen Stellplatz frei aussuchen kann. Besonders gefallen hat uns die herrliche Lage mit Blick auf die umliegenden Gipfel der Julischen Alpen. Zum Campingplatz gehören ein kleines Café sowie ein Brötchenservice – ideal für einen entspannten Start in den Tag.
Hier haben wir wieder unseren Outdoor-Teppich* ausgelegt – super praktisch, um den Wohnbereich sauber zu halten und draußen gemütlich zu sitzen

Welcher Campingplatz in Slowenien hat dir am besten gefallen? Gern unten als Kommentar!

Über eine Hängebrücke erreicht man direkt vom Campingplatz den berühmten türkisgrünen Soča-Fluss. Einige der schönsten Abschnitte liegen nur wenige Gehminuten entfernt. Deshalb machten wir am nächsten Morgen eine rund 8 km lange Wanderung zum Soča-Becken (Velika Korita Soče) und weiter zum beeindruckenden Soča-Canyon (Mala Korita Soče).

Das kristallklare, fast unwirklich türkisfarbene Wasser zählt zu den schönsten Flüssen Europas. Immer wieder führen kleine Wege zu Aussichtspunkten über die tief eingeschnittenen Schluchten und ruhigen Gumpen. Für uns war dieser Abschnitt der Soča ein landschaftlichen Highlight in Slowenien.

Am folgenden Tag stand eine Radtour (Komoot Rad+Wandertour)auf dem Programm. Zunächst fuhren wir in Richtung Lepena-Tal. Wir fuhren bis zur Klementa Hütte die leider noch geschlossen war, dann noch ein Abstecher der uns ins Nirwana führte. Wenn ihr unsere Komoot Route nachfahren möchtet und nur zum Startpunkt der Wanderung möchtet, könnt ihr die Räder direkt auf dem Hinweg am Parkplatz abstellen. Die letzten rund 20 Minuten zum Lepena-Wasserfall führen dann zu Fuß über einen sehr schönen Wanderweg.

Anschließend rollten wir gemütlich talabwärts nach Bovec. Der kleine Ort ist das touristische Zentrum des Soča-Tals und bietet zahlreiche Restaurants, Cafés und Einkaufsmöglichkeiten – perfekt für eine entspannte Mittagspause.

Der Rückweg führte uns wieder entlang der Soča zurück zum Campingplatz. Übrigens beginnt dort auch der berühmte Vršič-Pass, der mit seinen 49 nummerierten Kehren zu den bekanntesten Alpenstraßen Sloweniens zählt und Kranjska Gora mit dem Soča-Tal verbindet. Die Strecke soll landschaftlich traumhaft sein. Wir entschieden uns diesmal jedoch dagegen – mit unserem Kastenwagen wäre die Passstraße zwar gut machbar gewesen, auf die vielen engen Kehren hatten wir an diesem Tag aber keine Lust. Wer gerne Alpenpässe fährt, sollte den Vršič-Pass jedoch unbedingt mit in seine Reiseplanung aufnehmen.

Seecamping Mentl am Ossiacher See – Radfahren und Entspannen in Kärnten

Nach drei wunderschönen Tagen an der Soča entschieden wir uns, den direkten Weg über Italien zu nehmen, um möglichst schnell unser letztes Reiseziel zu erreichen. Nach gut einer Stunde Fahrt kamen wir am Seecamping Mentl direkt am Ossiacher See in Kärnten an. Zu diesem Campingplatz habe ich übrigens auch ein ausführliches Video erstellt.

Der Campingplatz hat uns auf Anhieb begeistert. Die Stellplätze der ersten vier Reihen sind terrassenförmig angelegt und bieten einen herrlichen Blick auf das Wasser und die umliegenden Berge. Trotz der Feiertage war der Platz im Mai angenehm ruhig und längst nicht voll belegt. An den sonnigen Nachmittagen ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, im angenehm erfrischenden Ossiacher See baden zu gehen.

Insgesamt verbrachten wir sechs entspannte Tage am See und nutzten den Campingplatz als Ausgangspunkt für mehrere wunderschöne Radtouren.

Ein Highlight war die rund 48 km lange Runde um den Ossiacher See (Komoot Radtour). Die Strecke führt überwiegend auf gut ausgebauten Radwegen direkt am Ufer entlang und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf den See. Unterwegs lohnt sich ein Abstecher in die sehenswerte Altstadt von Villach, die mit ihren Cafés, Restaurants und der Fußgängerzone zu einer gemütlichen Pause einlädt.

Eine weitere Tour (Komoot Radtour) führte uns auf rund 45 Kilometern durch die sanfte Hügellandschaft nach Feldkirchen in Kärnten. Abseits der großen Straßen radelt man hier durch kleine Dörfer, Wiesen und Wälder – eine abwechslungsreiche Strecke, die uns ebenfalls sehr gut gefallen hat.

Zum Abschluss stand noch eine längere Tour (Komoot Radtour) auf dem Programm. Über den hervorragend ausgebauten Drauradweg fuhren wir bis nach Velden am Wörthersee. Besonders der Abschnitt entlang der Drau macht viel Spaß und ist auch für Genussradler bestens geeignet. Nach einer Pause an der Uferpromenade von Velden ging es auf gleicher Strecke entspannt zurück zum Campingplatz.

Der Ossiacher See war für uns der perfekte Abschluss dieser dreiwöchigen Wohnmobiltour. Die Kombination aus einem schönen Campingplatz direkt am Wasser, herrlichen Radwegen und der beeindruckenden Bergkulisse Kärntens hätte kaum besser sein können.

Kennst du noch eine schöne Radtour in Kärnten? Gern unten als Kommentar!

Dann ging es nach drei erlebnisreichen Wochen, mit einem Zwischenstop in Volkach an der Mainschleife, zurück nach Hause.

Fazit unserer Wohnmobiltour

Unsere Wohnmobiltour durch Slowenien, Istrien und Kärnten hat uns richtig begeistert. Die drei Regionen lassen sich wunderbar miteinander kombinieren und bieten auf kurzer Distanz völlig unterschiedliche Landschaften – von den Julischen Alpen über türkisfarbene Flüsse und die Adriaküste bis zu den warmen Badeseen in Kärnten.

Vor allem Slowenien hat uns positiv überrascht. Viele Urlauber fahren vermutlich einfach auf dem Weg nach Kroatien hindurch. Dabei hat das kleine Land unglaublich viel zu bieten und ist aus unserer Sicht definitiv mehr als nur ein Transitland.

Aber auch Kroatien hat uns sofort überzeugt. Wir haben diesmal zwar nur einen kleinen Teil Istriens kennengelernt, waren von der wunderschönen Küste, den gut ausgebauten Radwegen und den charmanten Küstenorten aber so begeistert, dass wir bestimmt wiederkommen werden. Dann möchten wir weiter entlang der kroatischen Adriaküste bis in den Süden reisen.

Unser ursprünglicher Plan wurde übrigens durch einen Kälteeinbruch in den Alpen etwas verändert. Im Nachhinein war genau das ein Glücksfall, denn so konnten wir erleben, wie nah hochalpine Landschaften, mediterrane Küsten und warme Badeseen in dieser Region beieinander liegen.

Jetzt interessiert uns deine Meinung: Warst du schon mit dem Wohnmobil in Slowenien oder Kroatien? Hast du vielleicht einen Campingplatz, eine Wanderung oder eine Radtour, die wir bei unserer nächsten Reise unbedingt einplanen sollten? Schreib deine Tipps gern unten in die Kommentare – wir freuen uns auf deine Empfehlungen und den Austausch mit anderen Wohnmobilreisenden.

Stöbere auch gern in meinen weiteren interessanten Reiseberichten unserer Fernreisen und Campingreisen

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